Pumpkin Cheesecake Cookies mit cremigem Frischkern
Ein weicher Keks, ein würziger Kürbisteig und in der Mitte ein cremiger Frischkäsekern: Diese Pumpkin Cheesecake Cookies verbinden zwei beliebte Herbstgebäcke in einem handlichen Gebäck. Zimt, Ingwer und Muskat geben dem Kürbispüree Wärme, während brauner Zucker die Krume saftig hält. Der Frischkäse sorgt für einen milden, leicht säuerlichen Kontrast und bleibt nach dem Backen weich. Damit die Kekse nicht breit laufen und die Füllung an ihrem Platz bleibt, kommt es auf zwei kleine Vorbereitungen an: Das Kürbispüree sollte möglichst dick sein, und die Frischkäseportionen werden vor dem Formen angefroren. Im Rezept findest du genaue Hinweise dazu, wie du wässriges Püree abtupfst, den Teig um die Füllung schließt und die Kekse backst, ohne sie auszutrocknen. Dazu gibt es Tipps für passende Kürbisgewürze, mögliche Zucker-Alternativen und die richtige Aufbewahrung. So gelingen Kekse mit leicht gebräunten Rändern und einem weichen, cremigen Kern.

Kürbis-Cheesecake-Kekse mit weichem Frischkäsekern
Kürbispüree macht diese Kekse weich und gibt ihnen eine milde, erdige Süße. In der Mitte sitzt eine kleine Portion Frischkäsefüllung, die beim Backen cremig bleibt. Damit die Kekse ihre Form behalten, wird das Püree zuerst von überschüssiger Flüssigkeit befreit und die Füllung vor dem Formen angefroren.
Zutaten für etwa 12 Kekse
- Für die Füllung: 120 g Frischkäse, möglichst Doppelrahmstufe; 25 g Puderzucker; ½ Teelöffel Vanilleextrakt oder Vanillepaste.
- Für den Teig: 115 g weiche Butter; 140 g brauner Zucker; 40 g weißer Zucker; 1 Eigelb; 100 g Kürbispüree, möglichst dick; 250 g Weizenmehl Type 405; ½ Teelöffel Natron; ½ Teelöffel Salz; 1½ Teelöffel Zimt; ½ Teelöffel gemahlener Ingwer; ¼ Teelöffel Muskat.
Verwende reines Kürbispüree ohne Zucker und Gewürze, nicht fertige Kürbiskuchenfüllung. Püree aus der Dose ist praktisch. Selbst gekochtes oder geröstetes Kürbispüree funktioniert ebenfalls, muss aber gut abgetropft und dick sein. Ist es wässrig, leg es für einige Minuten auf mehrere Lagen Küchenpapier und tupfe die Oberfläche ab. Zu viel Flüssigkeit macht den Teig klebrig und lässt die Kekse breit laufen.
Der braune Zucker sorgt für eine feuchte, leicht karamellige Krume. Du kannst ihn durch die gleiche Menge hellen braunen Zucker ersetzen; mit weißem Zucker werden die Kekse etwas knuspriger und weniger aromatisch. Natron hilft beim Bräunen und braucht für seine Wirkung die leicht sauren Zutaten im Teig. Falls du nur Backpulver hast, nimm 1 Teelöffel statt Natron. Für eine mildere Würzung lässt du den Ingwer weg und verwendest insgesamt 2 Teelöffel Zimt.
Zubereitung
- Füllung vorbereiten: Verrühre Frischkäse, Puderzucker und Vanille glatt. Setze mit zwei Teelöffeln zwölf kleine Häufchen auf einen mit Backpapier belegten Teller. Friere sie mindestens 45 Minuten ein. Die Häufchen sollen fest sein, damit sie sich beim Füllen leicht umschließen lassen.
- Ofen und Backbleche vorbereiten: Heize den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus. Backe die Kekse in zwei Durchgängen, wenn sie nicht mit mindestens fünf Zentimetern Abstand auf das Blech passen.
- Trockene Zutaten mischen: Vermische Mehl, Natron, Salz, Zimt, Ingwer und Muskat in einer Schüssel. So verteilen sich die Gewürze gleichmäßig und es bleiben keine Natronstellen im Teig.
- Butter und Zucker aufschlagen: Rühre die weiche Butter mit braunem und weißem Zucker etwa zwei Minuten cremig. Ein Handrührgerät auf mittlerer Stufe reicht. Gib das Eigelb dazu und rühre kurz weiter. Hebe anschließend das Kürbispüree unter. Die Masse kann dabei leicht flockig aussehen; das ist in Ordnung.
- Teig mischen und kühlen: Gib die Mehlmischung dazu und rühre nur so lange, bis kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist. Langes Rühren macht Kekse eher fest. Decke die Schüssel ab und stelle den Teig 30 Minuten kalt. So lässt er sich besser formen und läuft beim Backen weniger auseinander.
- Kekse füllen: Teile den Teig in zwölf Portionen. Drücke jede Portion in der Handfläche flach, lege ein gefrorenes Frischkäsehäufchen in die Mitte und schließe den Teig darum. Drücke die Naht sorgfältig zu. Ist der Teig an den Händen klebrig, kühle ihn weitere zehn Minuten oder bestäube die Hände leicht mit Mehl.
- Backen: Setze die Kugeln mit der Naht nach unten auf das Blech und backe sie 12 bis 14 Minuten. Die Ränder sollen fest wirken, während die Mitte noch weich aussieht. Nimm sie heraus, bevor sie stark bräunen; auf dem heißen Blech garen sie noch nach. Lass die Kekse zehn Minuten auf dem Blech ruhen und setze sie dann vorsichtig auf ein Kuchengitter.
Servieren und Aufbewahren
Für eine gleichmäßige Form kannst du die warmen Kekse direkt nach dem Backen vorsichtig mit einem runden Ausstecher oder einem Glasrand in eine runde Kontur schieben. Bestäube sie erst nach dem Abkühlen leicht mit Puderzucker. Ein wenig Zimt darüber passt ebenfalls. Serviere die Kekse lauwarm, wenn der Kern noch weich ist, oder vollständig abgekühlt zu Kaffee, schwarzem Tee oder einem Glas Milch.
Bewahre übrig gebliebene Kekse wegen der Frischkäsefüllung in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf und verbrauche sie innerhalb von drei Tagen. Lass sie vor dem Essen etwa 15 Minuten bei Raumtemperatur stehen. Zum Einfrieren legst du vollständig abgekühlte Kekse einzeln auf ein Tablett, bis sie fest sind, und verpackst sie dann zusammen. Ein bis zwei Stunden Auftauzeit im Kühlschrank helfen, dass die Füllung ihre cremige Konsistenz behält.

Diese Kürbis-Cheesecake-Kekse bringen würzigen Kürbisteig und eine cremige Frischkäsemitte zusammen. Das Abtupfen des Pürees und das Anfrieren der Füllung brauchen etwas Vorlauf, helfen aber dabei, die Kekse saftig und in Form zu halten. Backe sie, bis die Ränder gerade fest und leicht gebräunt sind, und lass sie danach kurz auf dem Blech ruhen. Für eine andere Würzung kannst du einen Teil von Zimt und Ingwer durch Pumpkin-Pie-Gewürz ersetzen oder fein gehackte Pekannüsse in den Teig geben. Sie schmecken zu Kaffee, Tee oder einem Glas kalter Milch und passen gut auf eine herbstliche Kaffeetafel. Wenn du das Rezept ausprobierst, teile gern, wie deine Kekse gelungen sind, oder hinterlasse einen Kommentar mit deiner liebsten Variante. Vielleicht wird dieser cremige Kern bald zu deinem festen Herbstgebäck.

Kürbis-Cheesecake-Kekse
Weiche Kürbiskekse mit würziger Kürbisnote und cremiger Frischkäsefüllung. Nährwerte sind geschätzt und gelten pro Keks.
Zutaten
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170 g Frischkäse, kalt
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3 EL (38 g) weißer Kristallzucker
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1/2 TL Vanilleextrakt
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1/4 Tasse (50 g) weißer Kristallzucker
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1/2 TL Kürbiskuchengewürz
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1/2 Tasse (122 g) Kürbispüree aus der Dose (Libby’s)
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1 3/4 Tassen (219 g) Weizenmehl, gelöffelt und glatt gestrichen
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1 EL Kürbiskuchengewürz
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1/2 TL Backpulver
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1/2 TL Natron
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1/2 TL Salz
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3/4 Tasse (168 g) ungesalzene Butter, weich
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1 Tasse (220 g) heller brauner Zucker
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2 Eigelb, zimmerwarm
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2 TL Vanilleextrakt
Anweisungen
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Schritt 1
Frischkäse mit 3 EL Zucker und 1/2 TL Vanille verrühren. Zwölf kleine Portionen auf ein Blech setzen und 30 Minuten einfrieren. -
Schritt 2
Mehl, 1 EL Kürbiskuchengewürz, Backpulver, Natron und Salz vermischen. -
Schritt 3
Butter mit braunem Zucker und 1/4 Tasse Zucker cremig schlagen. Eigelb, 2 TL Vanille und Kürbispüree einrühren, dann die Mehlmischung unterheben. -
Schritt 4
Backofen auf 175 °C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. Teig in zwölf Portionen teilen, jeweils eine gefrorene Frischkäseportion damit umhüllen und auf das Blech setzen. -
Schritt 5
12–14 Minuten backen, bis die Ränder fest sind. Auf dem Blech abkühlen lassen.
Wichtige Informationen
Nährwerte (Pro Portion)
Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.
Allergie-Informationen
Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.





