Weiße Bohnen Kokos-Curry: cremig, vegan und in 35 Min.
Zwei Dosen weiße Bohnen, eine Dose Kokosmilch und ein großer Topf reichen für ein cremiges Curry, das in etwa 35 Minuten auf dem Tisch steht. Die Bohnen nehmen die würzige Soße aus Currypulver, Ingwer und Knoblauch gut auf, während Limettensaft am Ende für eine frische, leicht säuerliche Note sorgt. Das Gericht ist vegan, macht angenehm satt und kommt ohne langes Einweichen oder komplizierte Vorbereitung aus. Gerade Bohnen aus der Dose machen es zu einem verlässlichen Abendessen, wenn die Zeit knapp ist und trotzdem etwas Warmes im Topf köcheln soll. In diesem Rezept erfährst du, wie du Zwiebel und Gewürze anschwitzt, damit sie ihr Aroma entfalten, und woran du erkennst, dass die Kokossoße die richtige Konsistenz hat. Dazu gibt es praktische Hinweise zu Cannellini- und Butterbohnen, möglichen Ersatz-Zutaten und passenden Beilagen. Mit Reis wird das Curry besonders sättigend, mit Fladenbrot lässt sich die Soße direkt aus dem Teller aufnehmen.

Weiße Bohnen Kokos-Curry: einfach, cremig und vegan
Weiße Bohnen werden in Kokosmilch besonders weich und nehmen die würzige Currysoße gut auf. Für dieses Curry brauchst du etwa 35 Minuten und einen großen Topf. Die Bohnen aus der Dose machen die Zubereitung unkompliziert; mit Reis oder Fladenbrot wird daraus eine sättigende Mahlzeit für den Alltag.
Zutaten für 4 Portionen
- 2 Dosen weiße Bohnen, je etwa 400 g, abgetropft und abgespült
- 1 Zwiebel, fein gewürfelt
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 1 Stück Ingwer, etwa 3 cm lang, fein gerieben
- 1 EL neutrales Öl, zum Beispiel Rapsöl
- 2 EL Currypulver, mild oder scharf nach Geschmack
- 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
- 1 Dose Kokosmilch, etwa 400 ml
- 200 ml Gemüsebrühe
- 1 EL Tomatenmark
- 1 Limette, davon Saft und nach Wunsch etwas Schale
- Salz und schwarzer Pfeffer
- Optional: 100 g Babyspinat und frischer Koriander zum Servieren
Weiße Bohnen aus der Dose sparen Einweich- und Kochzeit. Spüle sie vor der Verwendung ab, damit überschüssige Flüssigkeit und ein Teil des Dosengeschmacks verschwinden. Cannellini- oder Butterbohnen passen beide; Butterbohnen sind größer und zerfallen beim Rühren leichter. Statt Kokosmilch kannst du eine pflanzliche Kochcreme verwenden, sie ist meist weniger süß und ergibt eine etwas weniger kokosbetonte Soße. Fehlt frischer Ingwer, nimm eine halbe Teelöffelportion Ingwerpulver. Currypulver lässt sich durch eine Mischung aus Kurkuma, Koriander und etwas Chili ersetzen.
Schritt für Schritt kochen
- Zutaten vorbereiten: Würfle die Zwiebel möglichst klein und hacke Knoblauch und Ingwer fein. Spüle die Bohnen in einem Sieb ab und lass sie kurz abtropfen. Wenn du Reis dazu servierst, setze ihn jetzt nach Packungsangabe auf. So sind Beilage und Curry ungefähr gleichzeitig fertig.
- Aromaten anschwitzen: Erhitze das Öl in einem Topf bei mittlerer Hitze. Gib die Zwiebel hinein und brate sie 4 bis 5 Minuten, bis sie weich und glasig ist. Rühre Knoblauch und Ingwer unter und gare beides etwa 30 Sekunden. Sie sollen duften, aber nicht braun werden, denn verbrannter Knoblauch schmeckt bitter.
- Gewürze anrösten: Rühre Currypulver, Kreuzkümmel und Tomatenmark ein. Lass alles etwa eine Minute unter ständigem Rühren garen. Durch die kurze Hitze lösen sich die Aromen der Gewürze im Öl. Wird die Mischung trocken oder setzt sie am Topfboden an, gib einen kleinen Schuss Brühe dazu.
- Soße köcheln lassen: Gieße Kokosmilch und Gemüsebrühe in den Topf und rühre den Bodensatz mit einem Holzlöffel los. Gib die Bohnen dazu und bringe die Flüssigkeit einmal zum sanften Kochen. Reduziere die Hitze und lass das Curry 12 bis 15 Minuten ohne Deckel köcheln. Die Soße soll leicht blubbern, nicht stark sprudeln.
- Konsistenz und Würze anpassen: Zerdrücke für eine dickere Soße etwa eine halbe Tasse Bohnen mit der Rückseite eines Löffels direkt im Topf. Rühre sie unter und lass das Curry weitere 2 Minuten köcheln. Ist es zu dick, ergänze Brühe oder Wasser esslöffelweise. Schmecke mit Limettensaft, Salz und Pfeffer ab. Rühre optional den Babyspinat ein und warte, bis die Blätter zusammenfallen.
Tipps für Geschmack und Konsistenz
Gib die Limette erst am Ende dazu. Ihre Säure hält den cremigen Geschmack der Kokosmilch in Balance und kann beim langen Kochen an Frische verlieren. Probiere vor dem Nachsalzen, denn Gemüsebrühe bringt bereits Salz mit. Wenn du es schärfer magst, brate eine fein gehackte Chilischote zusammen mit Knoblauch und Ingwer an oder streue Chiliflocken beim Servieren darüber.
Für mehr Gemüse passen gewürfelte Paprika oder Möhren. Gib Möhren nach dem Anschwitzen der Zwiebel in den Topf und koche sie etwa 8 Minuten in der Soße, bevor du die Bohnen zugibst. Paprika braucht weniger Zeit und kann direkt mit den Bohnen hinein. Vermeide starkes Kochen nach Zugabe der Kokosmilch: Bei niedriger Hitze bleibt die Soße glatt, und die Bohnen behalten eher ihre Form.
Anrichten und Aufbewahren
Verteile Reis in flachen Schalen und gib das Curry samt Soße daneben oder darüber. Mit gehacktem Koriander, etwas Limettenschale und gerösteten Cashewkernen bekommt das Gericht unterschiedliche Texturen. Ohne Nüsse passen auch geröstete Kürbiskerne. Fladenbrot eignet sich zum Auftunken der Soße; ein Löffel ungesüßter pflanzlicher Joghurt mildert eine scharfe Variante.
Reste kannst du nach dem Abkühlen in einem verschlossenen Behälter bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Erwärme sie bei niedriger bis mittlerer Hitze und rühre gelegentlich um. Wird das Curry beim Kühlen fester, lockere es mit etwas Wasser oder Brühe. Zum Einfrieren lässt du es vollständig abkühlen und portionierst es luftdicht; nach dem Auftauen kann die Kokossoße leicht körnig wirken. Langsames Erwärmen und gründliches Rühren helfen, sie wieder cremig zu machen.

Dieses weiße Bohnen Kokos-Curry verbindet zarte Bohnen mit einer cremigen, würzigen Soße und steht in rund 35 Minuten bereit. Ingwer, Knoblauch und Currypulver geben Tiefe, Limette hält den Geschmack frisch. Wenn du es zum ersten Mal kochst, probiere die Soße vor dem Servieren und gleiche sie bei Bedarf mit etwas mehr Limettensaft oder Salz ab. Für eine grüne Variante rührst du kurz vor Schluss Babyspinat unter; Koriander passt als frisches Topping. Dazu schmecken Basmatireis oder warmes Fladenbrot. Reste lassen sich abgedeckt im Kühlschrank etwa drei Tage aufbewahren und bei niedriger Hitze mit einem Schuss Brühe wieder erwärmen. Koch das Curry bei Gelegenheit und erzähl in einem Kommentar, welche Bohnen oder Beilage du verwendet hast. So wird aus einem einfachen Topfgericht schnell dein eigener Alltagsfavorit.

Weiße-Bohnen-Kokos-Curry – einfach, cremig und vegan
Ein cremiges veganes Curry mit weißen Bohnen, Kokosmilch und Limette.
Zutaten
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Olivenöl zum Anbraten (Pfannenboden bedecken)
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1 rote Zwiebel, gewürfelt
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2 Knoblauchzehen, gerieben
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2,5 TL Tomatenmark
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ca. 200 ml heißes Wasser
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ca. 130 ml Kokosmilch
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2 Gläser weiße Bohnen, abgetropft und abgespült
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1 TL Paprikapulver
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1 TL Korianderpulver
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1/2 TL Kurkumapulver
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1/2 TL Chilipulver, plus mehr nach Geschmack
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Salz und Pfeffer nach Geschmack
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1/3 TL brauner Zucker
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etwas geriebene Limettenschale
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Saft von 1/2 Limette
Anweisungen
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Schritt 1
Zwiebel in Olivenöl glasig anbraten. Knoblauch und Tomatenmark kurz mitbraten. -
Schritt 2
Paprika, Koriander, Kurkuma, Chili, Zucker, Salz und Pfeffer einrühren. Heißes Wasser und Kokosmilch zugießen. -
Schritt 3
Bohnen hinzufügen und 10–15 Minuten köcheln lassen. Mit Limettenschale und Limettensaft abschmecken.
Wichtige Informationen
Nährwerte (Pro Portion)
Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.
Allergie-Informationen
Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.





